05.08.2011 | 

Poesie ohne Uranstaub

Poesie ohne Uranstaub: Gast auf dem Poetenfest

Arevas Kultursponsoring zum Thema gemacht

LOGO: Poetenfest Erlangen)

Auch wenn Erlangens Kulturreferent Dieter Rossmeissl laut Medienberichten mehrfach betonte, dass man auf einen verlässlichen Partner wie Areva nicht einfach so verzichten wolle, nimmt man die Initiative Poesie ohne Uranstaub doch ernst. 

Zumindest so ernst, dass man die Kritik am Hauptsponsor des Poetenfestes nicht unbedingt am Dichtertreffen selbst weiter unkontrolliert wachsen lassen will. Lieber greift man Atomkraft und Kultursponsoring thematisch in zwei Veranstaltungen auf und zeigt sich refelexions- und gesprächsbereit. Na also, geht doch. Wir sind gespannt.

Am Freitag, den 26.8. wird mit  der Veranstaltung "Unser Freund das Atom" eine Annäherung an "die Utopie der Atomkraft" in den 40er bis 60er Jahren durch Filmausschnitte, Objekte und Bilder aus dieser Zeit versucht. "Im Gespräch mit dem Rundfunkjournalisten und Publizisten Florian Felix Weyh wird die Frage aufgeworfen, ob man damals wirklich schon wissen konnte, dass Ereignisse wie Tschernobyl und Fukushima der Utopie einst den Garaus machen könnten. Ob wirklich nur die Propaganda der Atomlobby am Werke war – oder vielleicht doch ehrliche Technikbegeisterung in der Bevölkerung", liest man im Programmheft. Natürlich werden auch Mitmacher von Poesie ohne Uranstaub vor Ort sein und die Veranstaltung verfolgen.

Diskussionsrunde mit Poesie ohne Uranstaub

Besonderer Augenmerk der Bürger-Sponsoren von Poesie ohne Uranstaub liegt auf der Diskussionsrunde "Vom Geruch des Geldes - Chancen und Risiken des Kultursponsorings" die tags darauf, am Samstag, den 27.8., um 12 Uhr im oberen Foyer des Markgrafentheaters stattfinden wird.

Neben Peter Glaser (Autor), Krisztina Koenen (Journalistin), Dieter Rossmeissl  und dem Leiter der Unternehmenskommunikation von Areva Deutschland, Mathias Schuch, wird auch Poesie ohne Uranstaub-Sprecher Stephan Kolb unter den Diskutierenden sein. 

Wir hoffen auf spannende Beiträge, die einmal mehr deutlich machen, dass man nicht auf der einen Seite Mensch und Umwelt gefährdende Geschäfte betreiben und auf der anderen Seite durch Kultursponsoring die gelb verstrahlte Weste reinwaschen kann.

Der Eintritt zur Podiumsdiskussion ist frei. Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen, um gemeinsam mit vielen Mitmachern von Poesie ohne Uranstaub ein Zeichen zu setzen.

 

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Aktueller Kassenstand

Zielsumme: 15.000 Euro

Gesammelte Summe:

15.070, - Euro (Stand: 19.12.2011)

Jawohl! Wir haben es geschafft! Dank allen Bürger-Sponsoren, Mitmachern und Unterstützern!

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Die Aktion in der Presse

Das schreibt und sendet die Presse über Poesie ohne Uranstaub.