14.08.2011 | 

Poesie ohne Uranstaub

Aktionen gegen Atom-Sponsoring

Auch andernorts wehrt man sich

"Vattenfall abschalten" - eine deutlichere Ansage an den schwedischen Atomkonzern hätte es kaum geben können. Unter dem Motto "Lesen ohne Atomstrom" agiert eine Bürgerbewegung in Hamburg sehr erfolgreich gegen das Sponsoring-Geschäft des Atomkraftunternehmens.

Prominente Unterstützer wie Günter Grass, Nina Hagen und Feridun Zaimoglu haben mit ihren Lesungen in der Literaturreihe ‚Lesen ohne Atomstrom’ die Bevölkerung nachdrücklich zu „breiten und massiven Protesten gegen die Atomkraft“ aufgerufen.

Insgesamt fast 2.000 Literaturinteressierte kamen zu den Veranstaltungen der „Unternehmen gegen Atomkraft“. Allein am Wochenende lauschten nach Zählungen der Organisatoren 1.680 Menschen Günter Grass und Nina Hagen – die direkt vor dem Vattenfall-Reaktor in Krümmel auftraten. Das Veranstaltungszelt war an beiden Tagen dicht gefüllt. Viele Besucher konnten keinen Sitzplatz ergattern, standen dicht gedrängt, saßen auf dem Fußboden bis vor die Bühne. Hunderte lauschten den Darbietungen draußen vor der Kulisse des Atommeilers. Auf weitere Aktionen darf man gespannt sein!

davoRWEglaufen - Ich laufe gegen Atomstrom

Dieses Motto haben sich die Kommmits, eine Laufbewegung aus Hannover, auf die Trikots geschrieben. Was den Lauffreunden nämlich gar nicht gefällt, ist dass RWE  Sponsor der Herrenhäuser-Staffellaufs ist. Auf der Website der Sportsfreunde heißt es:

"RWE, der neue Partner dieses bisher tollen Laufes, hat sich völlig verrannt und setzt immer noch massiv auf den Ausbau der Energie von gestern: Kohle und Atom. Wir brauchen und wollen diese Steinzeit-Energie, die Lügen und das Greenwashing dieses Atomkonzernes nicht! Und wir geben uns schon gar nicht dazu her, auf dieser Veranstaltung für diesen Konzern Werbung zu laufen, um dessen ramponiertes Image aufzubessern!

RWE behauptet in einer beispiellosen Greenwashingkampagne, bei den Regenerativen Energien »VoRWEg« zu gehen. Die Wahrheit ist, das RWE Atomkraftwerke betreibt und massiv auf die klimaschädliche Braunkohle setzt und damit auch den entschlossenen Einstieg in eine regnerative, dezentrale Energieversorgung verhindert.
Ein Greenpeace-Spot greift die Werbung von RWE auf und klärt auf. Auf der Greenpeace-Seite gibt es weitere Richtigstellungen der dreisten RWE-Greenwashing-Kampagne.

Und: RWE befindet sich nach wie vor auf einem gefährlichen Energie-IrRWEg und steigt auch nach Fukushima und dem Atomkonsens noch nicht aus der Atomenergie aus - im Gegeteil! Der Einstieg des AKW-Konzerns RWE in die niederländische Atomstromerzeugung ist fast perfekt; RWE will 30 Prozent am AKW Borssele übernehmen und auch an einem künftigen AKW-Neubau dort beteiligt sein.

Weitere Informationen zum Atom- und Kohlekonzern RWE gibt es hier: www.RWE-abschalten.de" und auf http://www.kommmits.de/indexteam11.html.

Schon gewusst? Areva taucht unter

Und auch über Arevas gibt es Neues zu berichten. Wenn Atomkraft schon nicht mehr an Land geduldet wird, warum dann eigentlich nicht unter Wasser?
Flexblue - was soll da schon schiefgehen?

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Aktueller Kassenstand

Zielsumme: 15.000 Euro

Gesammelte Summe:

15.070, - Euro (Stand: 19.12.2011)

Jawohl! Wir haben es geschafft! Dank allen Bürger-Sponsoren, Mitmachern und Unterstützern!

Das Neueste

Lesen Sie hier aktuelle Beiträge, Hintergründe und News zur Aktion!

Die Aktion in der Presse

Das schreibt und sendet die Presse über Poesie ohne Uranstaub.