18.07.2011 | 

Poesie ohne Uranstaub

Ein Drittel ist geschafft!

Über 5.000 Euro sind bereits gesammelt

(Foto: Rike/ www.pixelio.de)

"5.000 Euro sind schon eine beachtliche Summe für so kurze Zeit", so Stephan Kolb, Sprecher der Initiative Poesie ohne Uranstaub. Rund 75 Menschen aus Franken, dem Bundesgebiet und sogar aus dem Ausland haben bisher "Ja, ich werde Bürger-Sponsor" und Nein zum Kultursponsoring durch die Atomindustrie gesagt. 

Michael aus Frankfurt ist einer von ihnen: "Die Aktion hat eine weitaus größere Bedeutung als ich gedacht habe", schreibt er in einer Email an Poesie ohne Uranstaub. Der Literaturfreund aus Hessen meint damit die kürzlich veröffentliche Studie zum Uranabbau vom Ökomenischen Netz Zentralafrika, auf die er durch die Kampagnen-Website aufmerksam geworden ist. "Ich wusste gar nicht, was da für krasse Sachen in Afrika passieren. Der Atomaustieg muss weit über die Landesgrenzen Deutschlands hinaus gedacht werden, das ist mir dadurch nochmal klar geworden", so der Poetenfest-Liebhaber.

Für die Menschen wie Michael, die bei Poesie ohne Uranstaub mitmachen, ist die Studie eine Bekräftigung ihres Engagements. So heißt es darin beispielweise, dass mit öffentlichkeitswirksamen Kampagnen auf die Geschehnisse in Afrika aufmerksam gemacht werden müsse. "Für mich ist das noch ein Grund mehr, die Initative weiter zu unterstützen und meinen Bekannten davon zu berichten. Denn das Thema geht weit über Erlangen und das Poetenfest hinaus", resümiert er.

Weiterführende Infos:

Download des Protokolls zur OENZ-Studie Uranabbau im Kongo

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Aktueller Kassenstand

Zielsumme: 15.000 Euro

Gesammelte Summe:

15.070, - Euro (Stand: 19.12.2011)

Jawohl! Wir haben es geschafft! Dank allen Bürger-Sponsoren, Mitmachern und Unterstützern!

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Die Aktion in der Presse

Das schreibt und sendet die Presse über Poesie ohne Uranstaub.