Poesie ohne Uranstaub

Erlangens Poetenfest muss atomkraftfrei werden

Die Bedeutung des Poetenfestes

Poetenfest (Foto: privat)

Was als Nebenschauplatz im großen Literaturbetrieb begann, ist heute selbst eine Institution geworden: Das Erlanger Poetenfest. Jahr für Jahr strömen Literaturliebhaber aus dem ganzen Bundesgebiet in die beschauliche Universitätsstadt.

Traditionell am letzten Augustwochenende trifft man hier neben literarischen Newcomern auch die Creme de la Creme des Literaturbetriebs. Ob Literaturnobelpreisträgerin Hertha Müller oder Literaturen-Herausgeberin Sigrid Loeffler – die Eröffnung des Bücherherbstes im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse lässt sich keiner entgehen.

Auch Areva nicht. Der deutsch-französische Atomkonzern, der in Erlangen ca. 3.500 Mitarbeiter beschäftigt, tritt seit einigen Jahren als Hautsponsor des Poetenfestes auf.  Ein Griff in die Konzern-Portokasse genügt, um auf Plakaten, Programmheften und der Internetseite das Areva-Logo zu platzieren.

Schlappe 15.000 Euro reichten bisher aus, um ein namhaftes Literaturfest zur Imagepflege eines Konzerns zu instrumentalisieren, der für eine mehrheitlich abgelehnte Technologie steht und unter anderem wegen seiner Uranabbaupraxis kritisiert wird.

Lassen Sie uns gemeinsam das Literaturereignis in Erlangens Schlossgarten ab 2012 wieder vom Uranstaub befreien! Weil wir es ernst meinen mit dem Atomausstieg und weil gerade einem Literaturfest, einem Fest für Geistesfreiheit und künstlerische Reflexion, nicht das Logo eines Konzerns aufgedrückt werden sollte, der wegen seiner Mensch und Umwelt gefährdenden Praxis weltweit in der Kritik steht.

Werden Sie Bürger-Sponsor für das Poetenfest!

Weitere Infos zum Poetenfest:

Das Poetenfest auf Youtube

Website des Poetenfestes

Poetenfesteintrag auf Wikipedia

Aktueller Kassenstand

Zielsumme: 15.000 Euro

Gesammelte Summe:

15.070, - Euro (Stand: 19.12.2011)

Jawohl! Wir haben es geschafft! Dank allen Bürger-Sponsoren, Mitmachern und Unterstützern!

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Die Aktion in der Presse

Das schreibt und sendet die Presse über Poesie ohne Uranstaub.